PPL Fliegerei

Als mein Sohn Gregor zum Studium für Maschinenbau nach Graz ging und mein jüngster Sohn Arno (12Jahre) kein Interesse mehr am Rennsport zeigte und mir gerade ein Bausparvertrag ausbezahlt wurde, habe ich mich entschlossen den Flugschein für Motorsegler zu machen. Als ich mit meiner Ausbildung fertig war und es am 5. Oktober 1981 zum Prüfungsflug kommen sollte, hat einer meiner Fliegerkollegen den Motorsegler auf einem Hausdach gelandet und zerstört. Jetzt hatte ich kein Flugzeug für die Prüfung (MIM - Motorsegler im Motorflug). Da meinte einer der Prüfer, dass es möglich wäre, wenn ich noch 5 Stunden auf einer Cessna 150 absolviere, dann könnte ich gleich den PPL (Privat Pilot Lizenz) ablegen, denn die theoretische Prüfung ist identisch. Das war natürlich ein Angebot, das ich sofort angenommen habe. Danach habe ich alle Ratings und Prüfungen, wie IVR (Fliegen nach Instrumenten) für die Flugzeuge von unserem Club (Flugring Salzburg) gemacht. Das waren: Cessna 150, Cessna 172, Cessna 182, Cessna 210, Piper PA34 Seneca (2 Mot), Piper Warrior, Piper PA28, Supercub Pier PA18, Remorqueur DR 400, Trinidat Tobago TB10, Lake Buccaneer, Diamond Dimona und Segelflugzeuge wie Grob CS, ASW, Blanik, Pilatus B4 usw.

Im September 1989 habe ich in Canada den Flugschein für mehrmotorige Land und Wasserflugzeuge gemacht und bin dann einige Jahre so zweieinhalb Monate im Ontario Gebiet geflogen. Es ist schon abenteuerlich, wenn man eineinhalb Stunden über Niemandsland fliegt (keine Straßen oder Siedlungen) nur Wasser und Sümpfe und dann auf einem See landet, wo vielleicht die letzten 10 Jahre kein Mensch war.

2008 kaufte ich einen LO-120 Motorsegler (16m Spannweite) incl. Anhänger von der Fa. Helmut Vogt, Baindt Deutschland und gestaltete ihn im Flugring Styling.

Da ich mit 75 Jahren keine Lust auf Verlängerung meines Flugscheines mehr hatte, übernahm mein Sohn Gregor den Flieger und betreut ihn bis heute vorzüglich.